Herstellung unserer Pabst Pellets

Unsere Pellets entstehen direkt am Firmenstandort in Zeltweg. Als Rohstoff verwenden wir Sägespäne und Hackgut aus der Holzverarbeitung. In mehreren aufeinander abgestimmten Produktionsschritten wird die Rohware aufbereitet, getrocknet und schließlich unter hohem Druck zu Pellets verpresst.

Fakten zur Pelletproduktion

Kapazität

120.000 Tonnen

Pelletpressen

5

Leistung der Biomasseheizkraftwerke

17 MW

Pelletlager

8.500 Tonnen

Max. Pelletproduktion/Stunde

22 Tonnen

Lagervolumen Nassspäne

4.500 m³

Späne aus dem Sägewerk

Zum größten Teil bilden Sägespäne und Hackgut aus dem Sägewerk Kathal die Rohstoffbasis unserer Pelletproduktion. Das Rohmaterial wird mittels Schubboden-LKW nach Zeltweg transportiert.

  • 2 Nassspansilos
  • je 15 m Durchmesser und 31,5 m Höhe
  • bis zu ca. 3 LKW pro Stunde und Box
  • Lagervolumen je Silo: 4500m3

Aufbereitung & Vermahlung

Bevor das Rohmaterial getrocknet wird, muss es auf die richtige Korngröße gebracht werden. Dazu werden Sägespäne und Hackgut mittels Reibplattenmühlen zerkleinert und in einen der beiden Nassspansilos gefördert.

Trocknung der Späne

Für die Pelletproduktion wird der Feuchtigkeitsgehalt des Rohmaterials von rund 50 % auf etwa 11 % reduziert. Dafür sorgen zwei leistungsfähige Spänetrockner, die mit Energie aus den Biomasseheizkraftwerken versorgt werden.

Der Swiss-Combi-Trockner arbeitet als Frischluft-/Abluft-Wärmetrockner und erreicht eine Leistung von rund 6 Tonnen pro Stunde. Der moderne Stela Recudry nutzt zusätzlich Wärmerückgewinnung: Energie aus dem Luftstrom wird zurückgewonnen und erneut für den Trocknungsprozess eingesetzt.

  • Swiss Combi: ca. 6 t/h
  • Stela Recudry: ca. 9 t/h

Nach der Trocknung werden die aufbereiteten Späne über Förderanlagen in einem großen Stahlbetonsilo zwischengelagert. Lagervolumen: 5.000 m³.

Von dort gelangt das Material bedarfsgerecht in die Pelletproduktion.

Hier entstehen die Holzpellets

Bevor das vorbereitete Material in eine der fünf Pelletpressen gelangt, wird es nochmals auf die erforderliche Korngröße zerkleinert und anschließend konditioniert.

In den Pelletspressen drücken Kollerräder die Späne mit hohem Druck durch die Presskanäle einer Matrize. So entsteht aus den feinen Holzspänen das typische Pellet. Nach dem Pressen werden die Pellets gekühlt und gesiebt und anschließend automatisch in unsere Lagersilos transportiert.

  • Pelletwerk 1: 3 Pressen mit je 4 t/h
  • Pelletwerk 2: 2 Pressen mit je 5 t/h
  • insgesamt bis zu 22 Tonnen Pellets pro Stunde

8.500 Tonnen Lagerkapazität

Für die fertigen Pellets stehen fünf große Betonsilos zur Verfügung. Insgesamt können wir rund 8.500 Tonnen Pellets lagern.

Die große Lagerkapazität ermöglicht es uns, Produktion und Auslieferung voneinander zu entkoppeln und entsprechende Mengen für unsere Kunden bereitzuhalten.

  • 3 Silos: Ø 14 m / Höhe 30 m
  • 2 Silos: Ø 7 m / Höhe 20 m
  • rund 8.500 t Gesamtkapazität

Entstaubung & Verladung

Vor der Verladung durchlaufen die fertigen Pellets einen Windsichter und ein Trommelsieb. Dabei werden sie nochmals entstaubt und anschließend direkt in unsere Silo-LKW verladen.

  • bis zu 65 t/h je Verladespur
  • rund 3 Silo-LKW pro Stunde und Spur

Pellets als Sackware

Ein Teil unserer Produktion wird als Sackware abgefüllt. Die Anlage füllt und verschließt die Säcke vollautomatisch. Anschließend werden sie automatisch auf Paletten gestapelt und mit Stretchfolie für Transport und Lagerung geschützt.

  • bis zu 13 t/h
  • rund 13 Paletten pro Stunde
  • 70 Säcke pro Palette
  • bis zu 910 Säcke pro Stunde

Wärme aus Biomasse

Die für die Produktion benötigte Wärme wird über drei Biomasseheizwerke bereitgestellt. Als Brennstoff dient Rinde.

Durch Rauchgaskondensation wird zusätzlich Wärme aus den Abgasen zurückgewonnen und wieder nutzbar gemacht.

3 Biomasseheizwerke mit insgesamt 17 MW Leistung